Aus der Ferne mit der Lupe

SC Fulda 1 – SK Gießen 1: 4,5-3,5; VL Nord, Rd. 7

Ein wichtiger Sieg gegen einen direkten Aufstiegs-Konkurrenten. Am Ende war es der knappstmögliche Sieg, aber wenn ich die Partien durchklicke, wären 5 – 3 oder 5,5 – 2,5 viel wahrscheinlicher als ein 4 – 4. In diesem Sinne also trotz diverser Unfälle eine stabile Vorstellung. Aber das ist meine Meinung, ohne die Dynamik des Kampfes miterlebt zu haben. Die Gießener werden das sicher anders sehen.

Derichs, Roger (2218) – Töpfer, Albrecht: 1-0

Albrecht spielte mit Schwarz in einer englischen Eröffnung aggressiv auf Königsangriff und opferte früh einen Bauern, um die weiße Königsstellung zu schwächen. Leider kam der Angriff aber nie richtig ins Rollen und bald musste er ein Endspiel mit Dame + 2 Springer gegen Dame + Läuferpaar verteidigen, in dem er immer noch einen Bauern weniger hatte. Da müsste man schon Stockfish sein, um das zu halten. Mehr kann ich leider nicht dazu sagen. Was vermutlich nur bedeutet, dass ich die Feinheiten nicht verstanden habe.

Weise, Martin – Konrad, Lutz (1956): 0-1

Ganz anders verlief die Partie bei Martin. Das Ergebnis war zwar das gleiche, aber der Weg dahin wesentlich turbulenter. Es begann mit einer von Martins harmlos aussehenden Eröffnungen, die aber ein paar versteckte Fallstricke enthalten. Nach 15 Zügen ergab sich die folgende Stellung:

Weise - Konrad, Stellung nach 16. . . 0-0

Weiß hat mit dem Entwicklungsvorsprung und Raumvorteil mehr als genug Kompensation für den geopferten Bauern. Der Läufer auf c8 hat einen weiten Weg, bis er am Spiel teilnehmen wird und das gleiche gilt für die beiden schwarzen Türme. Lange kann es nicht dauern, bis einer der beiden weißen Bauern als Freibauer auf der sechsten Reihe auftaucht und die schwarzen Kräfte vollständig bindet. Doch anstatt das mit 16. Tac1 oder 16. Tfd1 vorzubereiten, zog Martin sofort 16. c6. Hatte er übersehen, dass nach 16… bxc6 17.dxc6 Dxc6 18. Lf3 nicht den Turm gewinnt? Oder war es von vornherein sein Plan, mit 18. Tac1 weiter auf Initiative zu setzen? Wenn ja, dann ging der Plan voll auf, denn im 30. Zug hatte er bereits die folgende Stellung erreicht:

Weise - Konrad, Stellung nach 30. Txe5

Weiß hat gerade den ersten Bauern zurückgewonnen und droht Txe7 und / oder Dc3. Tatsächlich ist 30… Dd6 der einzige Zug, mit dem Schwarz das Gleichgewicht halten kann. Schwarz spielte jedoch 30… Tab8 und sah sich nach 31. Dc3 genötigt, mit 31… Txb3 die Qualität zu geben. Doch auch wenn danach noch der Bauer a4 fällt, ist das resultierende Endspiel aufgrund der schlechten schwarzen Königsstellung verloren.

Weise - Konrad, Stellung nach 43. . . g5

Auf den ersten Blick ist das Material ausgeglichen (Läufer und Freibauer gegen Turm) und wenn es Schwarz gelingt, alle Bauern zu tauschen, sollte die Stellung haltbar sein. Daher auch der Vormarsch der Bauern am Königsflügel und die verständliche Reaktion von Martin, mit 44. h5 dem Tausch aus dem Weg zu gehen. Aber tatsächlich ist das der erste Schritt vom rechten Pfad. Bei meiner Engine fällt die Bewertung von +5,6 auf +2,5! Weiß steht zwar immer noch klar besser, aber der Bauer h5 ist anfällig und der König kommt nicht so schnell voran, wie es wünschenswert wäre. Laut Engine geht der Gewinn hier über die schlechte Königsstellung, auf die Bauern kommt es gar nicht so an: z.B. 44. hxg5 hxg5 45.f4 fxg4 Kxg4 Ld3 46. Ke5 Lb1 (46… Ke8 47. Ke6 Kf8 48. g3) 47. g3 Ld3 48. Kf6 Ke8 49. Te7+ Kf8 50. Td7 Lb5 51. Td8 Le8 52. Ta8 und Weiß gewinnt.

Weiter ging es mit 44… Kg8 45. f3 (hier war nochmal die Chance, mit f4 in ähnliche Bahnen wie oben überzuleiten) 45… Lc4 46. Kf2 f4 47. Ke1 und die Engine Bewertung ist bereits bei 0.0 angekommen!

Weise - Konrad, Stellung nach 47. Ke1

Schwarz kann z.B. mit 47… Lf7 48. Txa6+ Kg7 49. Ta7 Kf6 den König aus der Gefangenschaft befreien und den h – Bauern gewinnen. Wie soll der weiße König dann noch eingreifen? Dazu muss man allerdings wissen, dass diese Stellung mit Schwarz am Zug Remis ist:

Weise - Konrad, Analysediagramm

Während in dieser Weiß gewinnt:

Weise - Konrad, Analysediagramm

Der Unterschied ist der Bauer h5, der den schwarzen König zum Rückzug auf die achte Reihe zwingt, was Weiß wie oben gezeigt ausnutzen kann.

Ähnlich kam es in der Partie, wo im 52. Zug die folgende Stellung erreicht wurde:

Weise - Konrad, Stellung nach 52. Kc3

Auch hier hätte z.B. Le8 remis gemacht, mit der gleichen Idee wie oben: Weiß kann zwar den a – Bauern gewinnen, aber der h – Bauer fällt, bevor der weiße König den schwarzen abdrängen kann. Aber wie gesagt: um so zu spielen muss man sich sicher sein, wie die Stellung zu halten ist. Und grundsätzlich will Schwarz Bauern tauschen. Also spielte Schwarz 52… g4, wonach Weiß mit dem Bauern f4 ein weiteres Angriffsziel erhält. Es folgte: 53. Kd4 Kf5 (?) (sieht logisch aus, um den weißen König zu shouldern, aber Schwarz muss versuchen über die schwarzen Felder zu laufen. Richtig war 53… Kg5 54. Tc2 Kh4. Jetzt muss Weiß entweder den Schwarzen König an den f Bauern heranlassen, oder mit dem König auf f3 zurückschlagen und damit auf die Möglichkeit eines Freibauern verzichten: 55. Ke4 gxf3 56. Kxf3 (56. gxf3 Kg3 57.Tc7 Le2) Kxh5 57. Kxf4 Kg6.

54. Tc2 gxf3 55. gxf3 Kg5 56. Ke5 Kxh5 und nach 57. Kxf4 hat Weiß endlich einen Freibauern und gewinnbringenden Vorteil. Aber leider spielte Martin 57. Kf5. Vermutlich wollte er den schwarzen König mit der Mattdrohung Th2 noch weiter abdrängen und erst nach dem scheinbar erzwungenen Kh4 auf f4 schlagen. Aber Ld3+ wehrt die Drohung ebenfalls ab und gewinnt noch dazu den Tc2. Ein trauriges Ende, dass der gehaltvollen Partie nicht würdig war.

Rudolph, Peter (2047) – Fritz, Marius: Remis

Marius spielte eine sehr positionelle Partie, in der er mit Schwarz erst ausglich, dann langsam die Initiative übernahm und dann den Druck konstant aufrechterhielt. Doch leider konnte sein Gegner alles zusammenhalten und die Partie überschritt nie wirklich die Remisbreite. Es ist schwierig einzelne Stellen herauszupicken, aber hier eine Position in der Marius vielleicht ein wenig mehr Druck machen konnte:

Rudolph - Fritz, Stellung nach 45. Se2

Weiß steht passiv: Der Läufer ist schlecht, der Th2 ist an die Verteidigung des Bauern auf g2 gebunden. Der Td2 teilt das gleiche Schicksal, auch wenn er zusätzlich die einzige schwarze Schwäche, den Bauern d6 im Blick behält. Mit dem letzten Zug will Weiß wohl Sd4 verhindern, unterbricht aber die Verbindung zwischen Td2 und Bg2. Laut Stockfish hätte Marius das mit 45… h4 ausnutzen können, denn den Bauern zu schlagen vermehrt die weißen Sorgen: z.B. 46. Txh4 Txg2 47. Th7 T8g7 48. Txg7 (48. Th6 Sd4 und Weiß muss auf d4 die Qualität geben) 48… Txg7 und Schwarz hat am Königsflügel freie Hand, um mit Turm auf der h – Linie und dem Springer auf d4 oder g5 Druck zu machen. Z.B.:49. Sc3 Sd4 50. Ld1 Kc7 51. Td3 Th7 52. Kg2 Kb6 53. Sd5 Kc5.

Nimmt Weiß den Bauern nicht, kann Schwarz seine Stellung mit Kc7-b6-c5, ggf. Ld7 und Sc5 weiter verstärken. Nichts davon ist erzwungen oder auch nur von weitem klar abschätzbar. Ich kann Marius Entscheidung, den Bauern auf h5 zu lassen wo er zuverlässig gedeckt ist, gut verstehen. Auch so konnte er mit seinem König in die weiße Stellung eindringen. Aber es reichte nicht, um Weiß noch zu einem weiteren Fehler zu provozieren. Aber trotzdem: eine saubere Positionspartie von Marius!

Kloninger, Paul – Mastiuk, Ivan (2286): 1-0

Paul spielte ebenfalls eine schöne Positionspartie, seine wichtigste Entscheidung fiel vermutlich bereits im 18. Zug:

Kloninger - Mastiuk, Stellung nach 17. . . fxe4

Der Computer bewertet die Stellung als ausgeglichen und hat viele gleichwertige Züge für Weiß im Angebot: 18.f3, 18.f4, 18.La4, 18.Dg4 liegen alle bei Bewertungen von 0.0 bis +0.2. So auch 18. Lxc6, der Zug den Paul spielte. Gegenüber den anderen hat dieser aber den Vorteil, dass nach 18… dxc6 19. Tc2 die Stellung klar definiert ist: der Bauer auf c6 soll als Schwäche markiert, festgelegt und massiert werden. Und auch wenn der Computer fröhlich pfeifend auf Ausgleich plädiert: ich würde es hassen, in dieser Situation Schwarz zu sein. Und garantiert etwas Überhastetes unternehmen, um das Problem zu lösen. So erging es auch dem Schwarzen, der mit 19… e5 versuchte, das Zentrum aufzulösen, nur um sich nach 20. Rfc1 Qb7 21. Bc3 Rf5 22. Qg4 g6 23. dxe5 Bxe5 24. Bxe5 Rxe5 25. b3 am falschen Ende der Massagebank wiederzufinden. Der Rest erklärt sich am einfachsten in Bildern:

Kloninger - Mastiuk, Stellung nach 25. b3
Kloninger - Mastiuk, Stellung nach 31. . . Dd7
Kloninger - Mastiuk, Stellung nach 38. Df1
Kloninger - Mastiuk, Stellung nach 50. h4
Kloninger - Mastiuk, Stellung nach 58. Ke5
Kloninger - Mastiuk, Stellung nach 64. Kxe4
Kloninger - Mastiuk, Endstellung nach 68. Kg6

Aber vergessen wir nicht, dass so eine Partie zu spielen viel schwieriger ist, als es beim Durchklicken aussieht. Es gab sicher viele Möglichkeiten, den Vorteil zu vergeben und die meisten von uns hätten vermutlich eine davon gefunden. Also: Hut ab vor Pauls technischer Klasse. Aber auch ein wenig Mitgefühl für seinen Gegner: das müssen schmerzhafte Stunden gewesen sein…

Villip, Sofiia (2023) – Kierzek, Matthias: 0-1

Matthias spielte eine lange und komplizierte Partie. Hier ein paar Highlights:

Villip - Kierzek, Stellung nach 13. Lxf3

Weiß hatte mit g4 einen Springer von f5 vertrieben, wohl um den Druck auf d4 zu vermindern. Wenn Schwarz wie in der Partie aber g4 mit Sh4 beantworten kann, hat Weiß meiner Meinung nach vor allem die Königsstellung geschwächt. In der obigen Stellung lässt sich das mit 13… h5 ausnutzen, denn nach 14. gxh5 gewinnt 14… Dh4 den Bauern zurück (15. hxg6 Dxh2 matt). Ein Trick, den zu kennen sich lohnt. Es ist also besser, nicht auf h5 zu nehmen. Aber sowohl nach 14. Lf4 hxg4 15. Lxg4 Tc8 als auch 14. g5 a5 15. b5 (15. bxa5 Dxa5) 15… Se7 sieht der Computer Schwarz im Vorteil. Insbesondere die zweite Variante ist ein schönes Beispiel dafür, wie Schwarz in diesen Stellungen das Spielen auf beiden Flügeln kombinieren kann.

Mit 13… Le7 wählte Matthias eine etwas ruhigere Gangart und rochierte erst, bevor er den weißen Damenflügel attackierte. Zur Krise kam es, als Matthias sich entschloss das Weiße Zentrum aufzubrechen:

Villip - Kierzek, Stellung nach 24. . . f6

Mit 25. Lxb4 entschloss sich Weiß, den Läufer zu tauschen, was aber wegen der schwachen schwarzen Felder nicht gut sein kann. Folgerichtig stand Matthias nach 25… axb4 26. Sh5 fxe5 27. dxe5 Sc8 28. Dd4 Dg5 (Computer sagt b3!) 29. h3 sehr gut, griff aber mit 29… g6 daneben und schwächte nicht nur seine Königsstellung, sondern nahm der Dame auch ein wichtiges Feld. Nach dem logischen 30. Sf6+ Kg7 31. f4 Dh4 war die folgende Stellung entstanden:

Villip - Kierzek, Stellung nach 31. . . Dh4

Plötzlich stehen die weißen Figuren viel aktiver und mit 32. Dc5 hätte Weiß bei anhaltendem Druck einen Bauern gewinnen können. Die schlechte Königsstellung in Verbindung mit dem Springer auf c8 binden Schwarz die Hände. Vielleicht hatte Matthias’ Gegnerin Sorge vor 32… Txf6 33. exf6 Df6. Aber bevor Schwarz auf f4 nehmen kann, muss er sich erst um seinen Springer kümmern, so dass Weiß mit z.B. 34. Te1 klaren Vorteil behält. Vermutlich waren die letzten Züge aber schon von zeitnot geprägt, denn Weiß spielte mit 32. Df2 einen passiven Zug, der jeden Vorteil vergab. Nach 32… Dxf2 ist Schwarz wieder voll im Rennen und als Weiß im 39. Zug die Zeit überschritt, stand Matthias wieder klar besser. Eine spannende Partie, bei der man auch beim Nachspielen die Anspannung der Spieler spürt.

Berndt, Matthias – Bicer, Himmet (1921): Remis

Auch Matthias spielte den vom Gegner angebotenen Sizilianer nicht offen. Beide Seiten fianchettieren den Königsläufer und Matthias versuchte am Königsflügel Druck aufzubauen. Anstatt dagegenzuhalten, überließ sein Gegner ihm auch noch das Zentrum, so dass Matthias auch gefahrlos am Königsflügel expandieren konnte. Im 18. Zug kam es dann zu folgender Stellung: Stellung nach 17… f6

Weiß hat Raumvorteil und die besseren Figuren. Stockfish bewertet die weiße Stellung mit +1,4 und schlägt vor, mit 18. Dd2 die Dame aus der Diagonale b5-f1 zu entfernen. Matthias entschied sich, mit

18. exf6 Sxf6 19. Se5

die e-Linie zu öffnen und einen starken Springer auf e5 zu verankern. Der Nachteil ist allerdings, dass dadurch der Springer e8 aktiviert wurde und unter Umständen Zugang zu e4 erhalten kann. Zusätzlich ist die weiße Bauernstellung aufgrund des vereinzelten Bauern d4 geschwächt. Schließlich gewinnt jetzt auch das Manöver 19… Txc3 an Kraft, das vorher nur die halbwegs aktiven Ld7 und Tc8 gegen die weißen Sc3 und Tf1 getauscht hätte. Der Se8, Tf8 und Lg7 wären dagegen passiv geblieben. Jetzt würde Stockfish diese Variante mit Freuden wählen und behauptet, dass danach die Stellung ungefähr ausgeglichen ist. Matthias Gegner spielte jedoch

19… Se5

wonach z.B. 20. Dd2 den weißen Vorteil festgehalten hätte. Stattdessen wollte Matthias aber wohl direkt aktiv werden und den zweiten Springer ins Spiel einbeziehen:

20. Sa4

vermutlich um c5 zu besetzen, wonach allerdings

20… Sxe5 21. fxe5 Lb5 22. Dd2 Se4

zu einer Transformation führte, mit der Schwarz vollständig ausgleichen konnte:

Berndt - Bicer, Stellung nach 22. . . Se4

Anschließend verschwanden erst die Türme, dann der Lg2 und der Se4, so dass im 30sten Zug nichts mehr da war, was ein Weiterspielen gerechtfertigt hätte.

Eckhardt, Thorsten (1981) – Sehn, Norbert: Remis

Norbert baute sich mit Schwarz zurückhaltend aber sicher auf. Weiß verwaltete dagegen einen leichten Raumvorteil, aber nichts Kritisches war passiert, bis Weiß im 14. Zug zu langsam spielte:

Eckhardt - Sehn, Stellung nach 14. a3

Wer sieht den kleinen Schlag, der sich unerwartet für Schwarz ergeben hat? Richtig. 14… Lxg2! würde die Stellung zugunsten von Schwarz kippen lassen. Z.B. 15. Lxe6 fxe6 16. Kxg2 Sd5 und der schwache weiße König wird sich noch lange Sorgen machen müssen. Leider zog Norbert aber direkt 14… Sd5 und nach weiteren 13 Zügen in denen sich Weiß vor allem bemühte möglichst schnell möglichst viel abzutauschen, endete die Partie unentschieden.

Faßler, Felix – Sunder, Thomas (2052): 1-0

Eine Partie in der Felix versuchte am Damenflügel Druck aufzubauen, der Gegner aber gnadenlos jede Gelegenheit zu einem Abtausch wahrnahm und so das Spiel im Keim erstickte. Eigentlich ein Plädoyer für das Freestyle Chess, bis die folgende Stellung erreicht wurde:

Faßler - Sunder, Stellung nach 38. Sd5

Schwarz ist kurz vor dem Ziel, nicht nur ist der 40. Zug nur noch zwei Schachs entfernt, Weiß hat auch praktisch nichts mehr, mit dem er noch nerven könnte. Außer vielleicht mit g4 den Springer zu vertreiben. War das vielleicht der Grund, warum Schwarz direkt 38… h5 zog und den Turm einstellte?


Vor den marodierenden DWZ – Diebesbanden, die mir zuletzt an an allen Ecken auflauerten ins Ausland geflohen, kann ich gerade nicht an Mannschaftskämpfen teilhaben. Dank Marius Partienservice für die Mannschaft, bekomme ich aber wenigstens einen Einblick ins Geschehen, auch wenn ich die Dramaturgie des Kampfes natürlich nicht mitbekomme. Meine Eindrücke und ein paar interessante Stellungen habe ich hier für die zusammengestellt, die auch nicht dabei sein konnten. Dabei versuche ich, möglichst die Eröffnungsphase zu überspringen. Es ist ja nicht nötig, dass sich unsere nächsten Gegner mithilfe unserer Homepage vorbereiten können. Daher gibt es hier auch nur Partiefragmente, keine vollständigen Partien.